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©  Albrecht Weber
WETO-Verlag

Ein wirksames Mittel gegen Täuschung

Ein wirksames Mittel gegen Täuschung

möchte ich meinen verunsicherten Zeitgenossen als ein weiteres Instrument in die Hand geben, um die Täuschungen und Verführungen des Gegenspielers besser erkennen zu können und damit unschädlich zu machen! Dazu folgendes Beispiel, das für viele andere steht:

Von einem mir gut bekannten katholischen Priester, wurden unter anderem die angeblichen Botschaften von J.N.S.R. verbreitet, in denen zeitliche Angaben für die in Garabandal angekündigte Warnung vor dem Strafgericht gemacht werden, die dieser Person angeblich von JESUS offenbart wurden. Dabei erhebt sich vor allem die Frage: Wer ist es, der sich da als Jesus bezeichnet und als solcher spricht Mt 24, 11?

Bei der letzten Erscheinung Mariens in Garabandal am 13. Nov. 1965 fragte Conchita die Allerseligste Jungfrau Maria nach dem Zeitpunkt des Geschehens der Warnung. Darauf sagte Maria zu ihr: „Das weiß ich nicht. Das weiß nicht einmal mein göttlicher Sohn Jesus, denn es liegt im Plan des Allmächtigen Gottes verborgen!“

Das ist dasselbe wie Jesus seinen Jüngern geantwortet hat, als sie ihm die Frage stellten:

 „Herr wann wird das geschehen?“

Zitiert aus der Bibelübersetzung von Dr. Hermann Menge, getreu nach dem griechischen Urtext. Die Menge-Bibel ist als die am besten verständliche Übersetzung vom WETO-Verlag erhältlich und wird zum täglichen Gebrauch sehr empfohlen.

Im Evangelium wird uns dazu gesagt: Mt 24,3; 11-12; 24

3 Als er sich dann auf dem Ölberg niedergesetzt hatte, traten die Jünger, als sie für sich allein waren, an ihn mit der Bitte heran: »Sage uns doch: wann wird dies geschehen? Und welches ist das Zeichen deiner Ankunft (bzw. Wiederkunft) und der Vollendung (= des Endes) der Weltzeit?« 

4 Jesus antwortete ihnen: »Sehet euch vor, daß niemand euch irreführe!

5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und behaupten: ›Ich bin der (wiederkehrende) Christus‹, und werden viele irreführen.

6 Ihr werdet ferner von Kriegen und Kriegsgerüchten hören: gebt acht, laßt euch dadurch nicht erschrecken! Denn das muß so kommen, ist aber noch nicht das Ende.

7 Denn ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere (Jes 19,2); auch Hungersnöte werden eintreten und Erdbeben hier und da stattfinden;

8 dies alles ist aber erst der Anfang der Wehen (d.h. der Nöte oder: der Leiden).«

11 Auch falsche Propheten werden in großer Zahl auftreten und viele irreführen;

12 und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in den meisten erkalten;

24 Denn es werden falsche Christusse (oder: Messiasse) und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder verrichten, um womöglich auch die Auserwählten irrezuführen.

. . .und ebenso Mk 13,4; 21-23

4 »Sage uns doch: wann wird dies geschehen, und welches ist das Zeichen dafür, wann dies alles in Erfüllung gehen wird?«

5 Da begann Jesus, zu ihnen zu sagen: »Seht euch vor, daß niemand euch irreführt!

6 Viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: ›Ich bin es‹ (d.h. Christus oder: der Messias) und werden viele irreführen.

7 Wenn ihr ferner von Kriegen und Kriegsgerüchten hört, so laßt euch dadurch nicht ängstigen! Dies muß so kommen, bedeutet aber noch nicht das Ende.

8 Denn ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere (Jes 19,2); Erdbeben werden hier und da stattfinden, Hungersnöte werden kommen.

9a Dies ist (aber erst) der Anfang der Wehen*A.«

*A) d.h. der Leiden vor der Neugeburt der Welt.

21 »Wenn alsdann jemand zu euch sagt: ›Seht, hier ist Christus (= der Messias; vgl. Mt 1,16); seht, dort ist er!‹, so glaubt es nicht!

22 Denn es werden falsche Christusse (oder: Messiasse) und falsche Propheten auftreten und werden Zeichen und Wunder tun (5.Mose 13,2), um womöglich die Erwählten irrezuführen.

23 Seht ihr euch aber vor! Ich habe euch alles vorhergesagt.«

….oder bei Lk 21,7

7 Da richteten sie die Frage an ihn: »Meister, wann wird dies denn geschehen, und welches ist das Anzeichen dafür, wann dies eintreten wird?«

8 Da antwortete er: »Seht zu, daß ihr nicht irregeführt werdet! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: ›Ich bin es (d.h. Christus, oder: der Messias)‹, und ›Die Zeit ist nahe!‹ Lauft ihnen nicht nach!

9 Wenn ihr ferner von Kriegen und Aufständen hört, so laßt euch dadurch nicht erschrecken! Denn das muß zuerst kommen, aber das Ende ist dann noch nicht sogleich da.«

10 Hierauf fuhr er fort: »Ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere (Jes 19,2);

11 auch gewaltige Erdbeben werden stattfinden und hier und da Hungersnöte und Seuchen; auch schreckhafte Erscheinungen und große Zeichen vom Himmel her werden erfolgen.«

….oder in der Apostelgeschichte Gal 1,6-10

6 Ich muß mich darüber wundern, daß ihr so schnell wieder abfallt (= euch abbringen laßt) von dem, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, und euch einer anderen Heilsbotschaft zuwendet, (irgendwelchen Botschaften angeblicher Begnadeten und Sehern, verkündet durch falsche Christusse, Marien und falsche Engel) 1

7 während es doch keine andere (Heilsbotschaft) gibt; nur daß gewisse Leute da sind, die euch verwirren und die Heilsbotschaft Christi (oder: von Christus) verkehren (= verfälschen) möchten. (das sind die über die menschliche Neugierde verführten Menschen, an die vom Fürsten der Finsternis inszenierten Botschaften, ja sogar begleitet von natürlich nicht erklärbaren Phänomenen glauben und sie als glaubwürdig verbreiten),

8 Aber auch wenn wir selbst oder ein Engel aus dem Himmel euch eine andere Heilsbotschaft verkündigten als die, welche wir euch verkündigt haben: (wie das ja bei allen diesen Botschaften geschieht, wird eindrücklich gesagt) Fluch über ihn!

9 Wie wir es schon früher ausgesprochen haben, so wiederhole ich es jetzt noch einmal: »Wenn jemand euch eine andere Heilsbotschaft verkündigt als die, welche ihr (von mir) empfangen habt: Fluch über ihn!«

10 Suche ich jetzt nun (mit solcher Sprache) den Beifall von Menschen zu gewinnen oder (nicht vielmehr) die Zustimmung Gottes? Oder gehe ich etwa darauf aus, Menschen zu gefallen? Nein, wenn ich mich noch um das Wohlgefallen von Menschen bemühte, so wäre ich kein Knecht (= Diener) Christi.

Das sind klare Worte aus der durch die Kirche angenommenen Heilsbotschaft, aus denen wir aufs neue erkennen können:

Die Prophetie Gottes ist uns  nur durch das  Evangelium gegeben und ist auch immer ohne Zeitangabe!

Zudem muß jeder erkennen, der solche Botschaften verbreitet, daß er verflucht (Siehe weiter unten*)

Demzufolge ist es absurd und leicht zu erkennen, daß es sich bei den Voraussagen der J.N.S.R. , genau so wie bei allen anderen in unserer Zeit auch, um Vor-Täuschungen und religiös motivierte Irreführungen vom endzeitlichen Gegenspieler Gottes handelt, die so geschickt verpackt sind in glaubhafte Aussagen und fromme Formulierungen, daß sie von vielen Zeitgenossen, und sogar von führenden Persönlichkeiten in der Kirche, nicht mehr erkannt werden. Es lässt sich vergleichen mit einer schmackhaften Pilzsuppe, in der man die Wirkung der Giftpilze erst erkennt, wenn man die Suppe gelöffelt hat. Doch dann ist es zu spät. Auch dazu gibt es im Geschehen von Garabandal ein eindrucksvolles Bild.

*)Nach der letzten Erscheinung in Garabandal am 13.11.1965 fragte mich Conchita um Rat, da sie etwas nicht verstehen konnte: „Alberto“, fragte sie, „die Jungfrau Maria hat mir eine breite Straße gezeigt mit vielen frommen Menschen, die Rosenkranz betend und singend auf ein großes goldenes feuriges Tor zueilen und sich nicht abhalten lassen. Da ich einige gekannt habe wollte ich sie warnen und zurück halten, doch sie haben sich los gerissen und gesagt: ‚du siehst doch ich bete und tue doch nichts Schlechtes’, denn die heilige Jungfrau hatte mir gesagt, dass das diejenigen sind, die von Satan getäuscht, verblendet und religiös irregeführt sind und sagte, dass sie verloren sind, wenn niemand für sie betet.“ Ohne Zweifel sind es diejenigen, die sich durch all die falschen Prophetien, Botschaften und angeblichen Erscheinungen zum Beten anregen lassen. Eine furchtbare Erkenntnis, wenn man sie realistisch betrachtet. Und wenn die Allerseligste Jungfrau Maria so etwas sagt, dann ist das kein Spaß, dann ist es die Mütterliche Sorge für diejenigen, die IHR Sohn ihr vom Kreuz herab anvertraut hat. Ich kann nur davor warnen und zugleich dazu auffordern, die Worte Jesu im Evangelium immer wieder zu lesen, ernst zu nehmen und zu beherzigen und auf keine derzeit kursierenden so genannten „Botschaften vom Himmel“ zu hören. Nur das Evangelium führt zu Gott. Deshalb muß es einziger Maßstab sein. Und keine andere Person, als Conchita selbst, sagte mir mehrmals in den vergangenen Jahren: „Wenn man auf diesem Weg ist, braucht man an Garabandal, Fatima oder Lourdes nicht zu glauben, denn das sind für viele Menschen nur Brücken, um auf den Weg zu Gott zu gelangen. Ist man auf diesem Weg angekommen, braucht man die Brücke nicht mehr.  Denn der einzige Weg führt nur über das Evangelium! Es gibt keinen anderen! 

Nur das ist Wahrheit pur!                        gez. Albrecht Weber

 

  1. Deshalb muß unbedingt, bevor solche Botschaften verbreitet werden, geklärt werden: Wer ist das, der das sagt und wer verbirgt sich vielleicht nur hinter der Identität, um die Zuhörenden zu täuschen. Außer es ist durch den Inhalt und die Konsequenz des gesagten klar, daß es in Übereinstimmung mit der Göttlichen Heilsbotschaft ist.  Oft sind aber durch kleine Nuancen und  Abweichungen im Text der Urheber und die Quelle eindeutig zu erkennen, besonders in der gegenwärtigen vom Herrn angekündigten Zeit der falschen Propheten. [zurück zum Text]