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Von Joey Lomangino, dem Blinden Amerikaner, der mit Glauben und Vertrauen auf das angesagte Wunder wartet, um dort neue Augen zu bekommen, die er bei einem Unfall verloren hat. So ist es ihm von der Allerseligsten Jungfrau Maria über Conchita versprochen worden, kam der folgende Bericht, den Ich Ihnen in Deutsch hiermit zur Kenntnis bringen will, übersetzt von Gerd Aresin.
Sie finden die Geschichte auch ausführlich im Buch "Der Zeigefinger Gottes" im Kapitel Pater Luis Andreu. Hier aber noch einige Gedanken, die den Bericht im Buch ergänzen und Hinweise zu konsequentem Verhalten zeigen.
Zum vergleichen folgt der englische Originaltext. Albrecht Weber 10.8.2011
Der Jesuit und das Wunder
zum 50. Jubiläums am 8. August 2011
Als die vier jungen Seherinnen an diesem Tag im Jahre 1961 in Ekstase fielen, geschah etwas wunderbares das nie zuvor geschehen war. Ein junger Mann war bei ihnen, klar sichtbar in der Anwesenheit der Heiligen Jungfrau. Als er sich neben ihnen hinkniete hörten sie ihn sagen:
„Wunder, Wunder!“
Unsere Liebe Frau schien ihn direkt anzusprechen „Du wirst bald bei mir sein“ und vertraute den Mädchen an, dass dieser Mann, Pater Luis Maria Andreu Rodamilans S.J. auch in Ekstase war und dass ihm eine Vision des großen Wunders, das irgendwann in der Zukunft im Dorf geschehen sollte, gewährt worden war.
Pater Andreu war der Sohn einer sehr frommen Familie aus Bilbao. Drei seiner Brüder wurden Missionare bei den Jesuiten. Luis vernahm auch den Ruf, Missionar zu werden und ging zu den Jesuiten mit dem Plan, das Evangelium in China zu predigen.
Als Doktor der Theologie sprach er sieben Sprachen fließend und wurde Juniorprofessor für Theologie am Jesuitenkolleg in Oña in Spanien. Er war zurückgeblieben, auch um für seine älter werdende Mutter zu sorgen, die großzügiger weise alle ihre Kinder hergegeben hatte, um in der Mission der römisch katholischen Kirche zu dienen. Nach seinem Tod trat seine Mutter in den Konvent Mariä Heimsuchung in San Sebastian ein.
Nachdem er fast das ganze vergangene Jahr innerlich gelitten hatte, machte sich Pater Luis mit Freunden von Burgos aus auf den Weg. Es war seine zweite und letzte Fahrt zum Dorf, wo ihn die Erscheinungen vom 29. Juli tief bewegt hatten. Er hatte beschlossen ein weiteres mal hin zu fahren, bevor er nach Deutschland abreiste. In der Menge die dem ekstatischen Marsch folgte fand er sich unerwartet in die Vision mit hineingezogen und sah das zukünftige Wunder. Viele in der Menge hörten ihn freudig und erstaunt aufschreien.
Auf dem Heimweg vertraute Pater Luis seinen Freunden an: „Ich bin so glücklich. Welche Gnade hat mir die Heilige Jungfrau gewährt. Wie glücklich sind wir, eine solche Mutter im Himmel zu haben! Es gibt keinen Grund das übernatürliche Leben zu fürchten. Die Mädchen haben uns gezeigt, wie wir mit der Heiligsten Jungfrau umzugehen haben. Es gibt keine Zweifel, dass die Dinge mit den Mädchen echt sind. Warum sollte die Heiligste Jungfrau uns gewählt haben? Dies ist der glücklichste Tag meines Lebens.“ Kurz nach diesen Worten starb Pater Luis Andreu im Frieden der heiligen Freude, bevor das Auto sein Ziel erreicht hatte.
Die Ereignisse von Garabandal lassen sich nicht betrachten, ohne dass man einen starken Eindruck der Liebe bekommt, die unsere gesegnete Mutter ihren Priestersöhnen entgegenbringt. Diese Liebe wurde von den Seherinnen vollkommen aufgenommen, die durch die Erscheinungen ein tiefes Verlangen des Gebets und der Opfer für die Priester entwickelten, das sie auch den Laien weitergaben. Diese Hingabe haben sie ihr ganzes Leben fortgesetzt indem sie an ihren Wohnorten heilige Gebetsstunden für Priester organisierten.
Dieser Ruf nach Gebeten für die Priester zählt zu den wichtigsten Aussagen der Erscheinungen von Garabandal. In den Gesprächen mit unserer heiligen Mutter wird immer wieder die Notwendigkeit von Opfer und Gebet durch die gläubigen Katholiken für die Priester betont, deren wahre Berufung die Selbstaufopferung in der Nachfolge Christi ist. Das Scheitern einer Berufung führt zu einem Verlust der Ehrfurcht bei den Laien.
Conchita drückte es 1971 in einer Mitteilung an Freunde so aus: „Lasst uns viel für die Priester beten. Wir sind verantwortlich, dass viele Priester auf der Straße des Verderbens sind, weil wir nicht genug für sie beten, weil wir uns nicht aufopfern und auch weil wir diesen Priestern die der Heiligsten Jungfrau geweiht sind, ein Beispiel geben sollten... Wir müssen diesen Priestern helfen... dass sie sich erheben und ihren Weg fortsetzen.“
Viele die über Garabandal geschrieben haben gehen davon aus, dass die Ereignisse um Pater Luis Andreu S.J. diesen als wertvollen Priester ehren und sein Beispiel der andächtigen Hingabe, für andere als Beispiel aufzeigen sollen. Als Conchita 1966 gefragt wurde was die heiligste Jungfrau von ihren Priestern wünscht, sagte sie:
„Was die heilige Jungfrau von einem Priester verlangt ist zuerst seine eigene Heiligung.
- Er sollte seine Gelübde durch die Liebe zu Gott erfüllen und durch Vorbild und Gebet IHM viele Seelen zuführen, denn anders ist es in unserer Zeit sehr schwierig.
- Möge der Priester geheiligt sein durch die Liebe der Seelen in Christus!
- Möge er sich von Zeit zu Zeit zurückziehen um in der Stille auf Gott zu hören, der unaufhörlich zu ihm spricht.
- Mögen sie viel über das Leiden Jesu nachdenken, so dass ihr Leben sich stärker mit Christus dem Hohepriester vereint und damit die Seelen zu Buße und Opfer einlädt und ihnen das Kreuz, das Christus uns allen schickt erträglicher macht.
- Über Maria zu sprechen, die der sicherste Weg zu Christus ist und auch darüber zu sprechen und und den Menschen zu glauben geben, dass es einen Himmel und auch eine Hölle gibt.
Hier in den Vereinigten Staaten warten wir darauf, dass der erste einheimische Priester heilig gesprochen wird. Als Amerikaner sind wir gesegnet mit vielen außerordentlichen Priesterpersönlichkeiten auf dem Weg zur Heiligkeit: Erzbischof Fulton Sheen, Pater Solanus Casey OFM, Pater Emil Kapaun, Pater Walter Ciszek SJ, Pater Patrick Peyton CSC und Pater Jon Hardon SJ sind die wichtigsten unter vielen wertvollen amerikanischen Priestern.
Ihr seid ermutigt, eure notwendigen Bitten diesen Fürsprechern anzuvertrauen. Fügt bitte Gebet und Unterstützung ihren diesbezüglichen Fällen an, damit unsere Nation die größere Gnade ihres himmlischen Beistands erhält und unser Klerus und die Laienschaft ihre wahren und heiligen Vorbilder priesterlichen Lebens.
Am 16. August 1961, nur wenige Tage nach seinem Tod war Pater Luis Andreu wieder bei den Erscheinungen der Heiligsten Jungfrau für die vier Seherinnen dabei; diesmal als ihr himmlischer Gast. Er lies durch die Mädchen seiner trauernden Familie Trost zukommen: „Seid glücklich und zufrieden, denn ich bin im Himmel und sehe euch täglich.“
In einer privaten Eingebung wurde Conchita 1964 enthüllt, dass der Körper dieses Sohnes des heiligen Ignatius am Tag nach dem großen Wunder unversehrt aufgefunden werden soll.
Im Gebet vereint,
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